Stromlexikon
Atomkraftwerke
Atomkraftwerke (kurz AKW) oder auch Kernkraftwerke sind technische Anlagen, in denen Energie durch Kernspaltung erzeugt wird. Als Kernbrennstoff wird entweder Uran oder Plutonium verwendet. In einer kontrollierten Kettenreaktion werden Atomkerne durch den Beschuss mit Neutronen gespalten. Die dabei entstehende Energie wird dazu genutzt, Wasser zu erhitzen, bis es verdampft. Dieser Dampf erzeugt dann -wie in konventionellen Kohlekraftwerken auch- mit Hilfe von Turbinen Strom.
Bei einer Kernspaltung wird sehr viel Energie frei, weswegen vergleichsweise wenig nuklearer Brennstoff benötigt wird. Daher ist die Produktion von Strom mit Atomkraftwerken relativ günstig. Dagegen stehen die hohen Baukosten, die durch spezielle Sicherheitsmaßnahmen in die Höhe getrieben werden. Auch die komplizierte Technik verursacht hohe Kosten durch Wartung und Überwachung. Besonders hoch sind die Kosten der Entsorgung von Atommüll, der durch die abgebrannten Kernbrennstäbe und deren radioaktive Strahlung entsteht. Dieser Müll kann nicht beseitigt, sondern nur gelagert werden. Die sichere Endlagerung ist ein nach wie vor ungelöstes Problem. Die potentielle Gefahr, die durch mögliche nukleare Unfälle von Atomkraftwerken ausgeht, ist Grund dafür, dass in Deutschland viele Menschen den Ausstieg aus der Atomenergie wollen. Die ehemalige rot-grüne Bundesregierung hatte hierfür bereits ein Gesetz zum Atomausstieg verabschiedet. Die aktuelle schwarz-gelbe Bundesregierung möchte hingegen die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängern.
Bei einer Kernspaltung wird sehr viel Energie frei, weswegen vergleichsweise wenig nuklearer Brennstoff benötigt wird. Daher ist die Produktion von Strom mit Atomkraftwerken relativ günstig. Dagegen stehen die hohen Baukosten, die durch spezielle Sicherheitsmaßnahmen in die Höhe getrieben werden. Auch die komplizierte Technik verursacht hohe Kosten durch Wartung und Überwachung. Besonders hoch sind die Kosten der Entsorgung von Atommüll, der durch die abgebrannten Kernbrennstäbe und deren radioaktive Strahlung entsteht. Dieser Müll kann nicht beseitigt, sondern nur gelagert werden. Die sichere Endlagerung ist ein nach wie vor ungelöstes Problem. Die potentielle Gefahr, die durch mögliche nukleare Unfälle von Atomkraftwerken ausgeht, ist Grund dafür, dass in Deutschland viele Menschen den Ausstieg aus der Atomenergie wollen. Die ehemalige rot-grüne Bundesregierung hatte hierfür bereits ein Gesetz zum Atomausstieg verabschiedet. Die aktuelle schwarz-gelbe Bundesregierung möchte hingegen die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängern.
