Stromlexikon
Nachhaltigkeit
Von Nachhaltigkeit spricht man dann, wenn ein Prozess theoretisch immer wieder von neuem ohne Abnutzung durchgeführt werden kann. In der Energiewirtschaft gilt es als nachhaltig, wenn Energie erzeugt wird, ohne die Ressourcen zu erschöpfen und die Umwelt zu schädigen. Dies ist beispielsweise bei Windkraftwerken oder Solaranlagen der Fall, da diese regenerativen Energien sich theoretisch nie abnutzen.
Auch bei der Verwendung von Biomasse (also nachwachsenden Rohstoffen) wird auf Nachhaltigkeit geachtet. Gerade hier gibt es populäre Irrtümer: Nachwachsende Rohstoffe gelten als günstig für den Klimaschutz, da sie nicht mehr CO2 bei der Verbrennung erzeugen, als beim Wachstum der Pflanzen aufgenommen wurde. Müssen aber für die Anbauflächen zuvor Wälder gerodet werden, stimmt die Bilanz nicht mehr, da auf der gleichen Fläche der Wald wesentlich mehr CO2 absorbieren konnte als die nun angepflanzten Biomasse-Rohstoffe. Eine solche Bewirtschaftung wäre nicht mehr nachhaltig.
Auch bei der Verwendung von Biomasse (also nachwachsenden Rohstoffen) wird auf Nachhaltigkeit geachtet. Gerade hier gibt es populäre Irrtümer: Nachwachsende Rohstoffe gelten als günstig für den Klimaschutz, da sie nicht mehr CO2 bei der Verbrennung erzeugen, als beim Wachstum der Pflanzen aufgenommen wurde. Müssen aber für die Anbauflächen zuvor Wälder gerodet werden, stimmt die Bilanz nicht mehr, da auf der gleichen Fläche der Wald wesentlich mehr CO2 absorbieren konnte als die nun angepflanzten Biomasse-Rohstoffe. Eine solche Bewirtschaftung wäre nicht mehr nachhaltig.
